Der Salzhandel war mittelbar und in einigen Fällen auch unmittelbar an dem Aufblühen des deutschen und böhmischen Städtewesens im Mittelalter beteiligt und hat dort seine Spuren hinterlassen. Bis heute werden beispielsweise Wege oder Siedlungen als „Salzweg“ oder „Salzstraße“ bezeichnet bzw. werden seit 1990 wieder grenzüberschreitende Feste zur Erinnerung an den Salzhandel abgehalten.
Der Goldene Steig war eine kulturverbindende Straße, machte den Austausch und den Besuch von Bayern und Böhmen möglich. Die Auseinandersetzungen des 19. und 20. Jahrhunderts führten schließlich zum Abbruch der Beziehungen und zum Abbruch des Grenzverkehrs. Nach der Öffnung der Grenzen und dem Beitritt der Tschechischen Republik in die Europäische Union 2004 begann ein neuer Grenzverkehr. Der ehemalige Salzweg ist heute in Teilen eine Bundesstraße.
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